europäischer mindestlohn

Bernd Lucke kritisiert die Forderung der CDU nach dem Europäischen Mindestlohn. Das ist ökonomischer Unfug. Es besteht überhaupt keine Notwendigkeit, diese Frage auf EU-Ebene zu regeln. In Deutschland haben wir beispielsweise gute Erfahrungen mit Branchen-Lösungen gemacht.

 

Bernd Lucke (LKR) zum Mindestlohn: CDU setzt Merkels Linkskurs fort

Die CDU setzt auch unter der neuen Vorsitzenden Kramp-Karrenbauer ihren Linkskurs fort. Davon ist der Europaabgeordnete Bernd Lucke (Liberal-Konservative Reformer – LKR) überzeugt, nachdem Bundestagspräsident und CDU-Urgestein Wolfgang Schäuble in einem Interview den vom französischen Präsidenten Macron in die Diskussion gebrachten „europäischen Mindestlohn“ als „bemerkenswerten Vorschlag“ bezeichnet hat.

Ein europaweiter Mindestlohn, der an die Erfordernisse eines jeden EU-Mitgliedstaates angepasst werden soll, wäre – so Lucke – „ökonomischer Unfug“. In dem einen Land wäre der festgesetzte Mindestlohn dann zu hoch, im anderen zu niedrig. Deshalb bestehe überhaupt keine Notwendigkeit, diese Frage auf EU-Ebene zu regeln. Bernd Lucke: „Wir haben in Deutschland gute Erfahrungen mit flexiblen Branchenlösungen gemacht. Es ist auch legitim, wenn Frankreich einen anderen Weg gehen will. Man sollte aber in Paris beachten, dass es dort Menschen in gelben Westen gibt, die nicht damit zufrieden sind, wenn man ihnen aus Brüssel ihre ureigenen Belange von oben vorschreiben will.“

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