einlagensicherung

.

Die EU-Kommission plant eine gemeinsame Einlagensicherung für Spareinlagen. Sparer solider Staaten wie Deutschland sollen künftig für Kredite notleidender Staaten haften. Das Finanzsystem aller Staaten wird massiv gefährdet.

Gastbeitrag von Bernd Lucke

Warum die Einlagensicherung unser Finanzsystem gefährdet

(Freie Zusammenfassung)

Mit Hochdruck wird in Brüssel ein gemeinsames Europäisches Sicherungssystem (EDIS) geplant, um notleidende Kredite „armer“ Länder abzusichern. Hierbei geht es nicht um faire Gegenseitigkeit, auch nicht um Vorsorge vor Zufall und Pech. Vielmehr sollen mit EDIS solide Banken die Einlagen bei Zocker- und Pleitebanken absichern – mit möglicherweise verheerenden Folgen für das gesamte Finanzsystem.
.
Bei deutschen Banken werden gerade einmal 2,5% der Kredite als„notleidend“ eingestuften, während dieser Wert in Portugal 19,5 Prozent, in Zypern 44,8 Prozent und in Griechenland sogar 45,9 Prozent beträgt. Insgesamt sind das 627 Milliarden Euro notleidender Kredite allein in den europäischen Südstaaten, die mit deutschen Sparguthaben abgesichert werden sollen.

Dafür entfällt dann das deutsche System, bei dem Einlagen gesetzlich bis mindestens 100.000 Euro geschützt sind.

https://www.focus.de/politik/experten/lucke/gastbeitrag-von-bernd-lucke-eu-kommission-plant-gemeinsame-einlagensicherung-warum-das-unser-finanzsystem-gefaehrdet_id_8058065.html

 

Weitere Informationen unter www.stoppt-edis.de

Petition: EDIS

Pressekontakt:

Michael Strauss
Pressereferent der deutschen Delegation der EKR-Fraktion
+32 470 88 23 48
michae[email protected]