offenbarungseid

Die EZB hat ihr Pulver verschossen. In der sich jetzt ankündigenden Rezession hat sie kaum mehr Möglichkeiten für sinnvolle Handlungen, um die drohende Reziession oder Inflation zu bekämpfen. Die EZB steht vor dem Offenbarungseid.

Pressemitteilung

Bernd Lucke (MdEP, LKR): EZB steht vor dem Offenbarungseid

„Die EZB steht vor dem Offenbarungseid“, kommentiert der Europa-Abgeordnete Bernd Lucke (Liberal-Konservative Reformer) die Analyse von EZB-Präsident Mario Draghi. Die Inflation falle in Deutschland und der Eurozone, obwohl die EZB immer noch frisches Geld in die Märkte pumpe. „Die Inflation sinkt, weil das Wachstum sich abschwächt. Und die EZB hat nichts mehr, mit dem sie eine Rezession oder eine Deflation bekämpfen könnte.“

Lucke verwies darauf, dass die Inflationsrate in Deutschland bereits seit Oktober rückläufig sei. Alle konjunkturellen Indikatoren verschlechterten sich. „Die EZB hat ihr Pulver verschossen, bevor es ernst wird“, kritisierte Lucke. „Die Zinsen lassen sich praktisch nicht mehr senken und die rechtswidrigen Anleihenkäufe kann und will die EZB nicht fortsetzen. Wenn jetzt eine Rezession kommt, kann man geldpolitisch kaum noch etwas abfangen.“

„Mario Draghi hat uns in eine Sackgasse geführt. Niemand weiß, wie die EZB ihre Staatsanleihen verkaufen kann, ohne die schwächelnde Konjunktur abzuwürgen. Niemand weiß, wie man der nächsten Rezession begegnen soll. Man weiß nur, dass die Nullzinsen die private Altersvorsorge ruiniert haben.“ sagte Lucke. „Mario Draghi wird zu Unrecht als Retter des Euro gefeiert. Das dicke Ende kommt hinterher.“