Verbrennungsmotor

Pressemitteilung zur Petition auf  change.org:

Bernd Lucke (LKR): „Verbot des Verbrennungsmotors hätte Massenarbeitslosigkeit bei minimalen Klimawirkungen zur Folge “.

„Sehenden Auges lässt die Bundesregierung unser Land in ein wirtschaftliches Fiasko laufen“ warnt der Europaabgeordnete Prof. Dr. Bernd Lucke (Liberal-Konservative Reformer) in einem Aufruf zum Tag der Arbeit. Erst beschädigten unsinnige Grenzwerte für Stickoxide den klimafreundlichen Dieselmotor und unmittelbar anschließend werde die CO2-Problematik genutzt, um den Verbrennungsmotor insgesamt zu vernichten.

Lucke wies auf die Bedeutung der Automobilindustrie für das wirtschaftliche Wohlergehen Deutschlands hin. Allein am Verbrennungsmotor (ohne sonstige Autobestandteile) arbeiteten in Deutschland rund 700.000 Arbeitskräfte. Zahllose spezialisierte Zulieferbetriebe hätten keine Überlebenschance, wenn völlig auf Batterieantriebe umgestellt werde. Deutschland halte in der Motortechnik die mit Abstand meisten Patente (40%) und deutsches Know-How, Technologien und Ingenieurskunst würden weltweit bewundert. Deshalb dürfe der Klimaschutz nicht gegen Wohlstand und Arbeitsplätze ausgespielt werden. Der Niedergang der Automobilindustrie könne sonst leicht der Vorbote für den wirtschaftlichen Niedergang ganz Deutschlands sein.

Nach Luckes Einschätzung wäre das von den Grünen angestrebte Aus für konventionelle Motoren völlig kopflos, weil nur ein minimaler Klimaeffekt damit erreicht werden könne. Ein vollständiges Verbot des deutschen Verbrennungsmotors (Diesel und Benzin) würde die CO2-Emissionen um jährlich rund 40 Millionen Tonnen niedriger ausfallen lassen. Das sei ungefähr ein Tausendstel (!) der weltweiten CO2-Emissionen. Entsprechend klein sei die Wirkung auf das Klima. Die menschengemachte Erwärmung durch deutsche Verbrennungsmotoren bewege sich in der Größenordnung von wenigen Tausendstel eines Grads Celsius.

„Die deutsche Gesellschaft scheint in einem Anfall von Hysterie bereit, das Herzstück der deutschen Automobilindustrie und Hundertausende Arbeitsplätze dem Kampf gegen den Klimawandel zu opfern,“ kritisierte Lucke.  Die neuen Richtwerte der EU seien kaum zu erfüllen und die Bundesregierung tanze willig zum Taktstock der Grünen. Die Autoindustrie schweige, weil ihre Glaubwürdigkeit durch den Dieselskandal schwer beschädigt sei. So drohe in einem der bedeutendsten Industrieländer die Grundlage einer der bedeutendsten Industrien zerstört zu werden.

Lucke forderte die Bundesregierung dazu auf „wie erwachsene Menschen“ zu ihrer Verantwortung zu stehen. Die Regierung solle den Verbrennungsmotor vor dem „Verbotswahn der Grünen“ schützen und statt dessen die bewährten EU-Emissionszertifikate zur CO2-Kontrolle nutzen. Damit könne die politisch gewollte Obergrenze für CO2-Emissionen realisiert werden und über alle  Branchen hinweg (bspw. Verkehr, Braunkohleverstromung, Zement) die optimale CO2-Reduktion erreicht werden. Bei den Antriebsarten müsse die Bundesregierung fairen Wettbewerb zwischen herkömmlichen Motoren, Elektroantrieben und zukunftsfähigen Technologien wie der Brennstoffzelle sicherstellen.

 

 

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