Wer sich vom vergangenen CDU Parteitag allen Ernstes eine Politikwende versprochen hatte, wurde auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Hunde, die bellen, beißen nicht

Minutenlange „standing Ovations“ für Kanzlerin und Parteichefin, bestenfalls belanglose Reden und trotz zaghaften Aufmuckens im Vorfeld am Ende wieder einmal demütiges Schweigen der verbliebenen liberal-konservativen Minderheit. Eine eindrucksvolle Bestätigung des alten deutschen Sprichwortes: „Hunde, die (vorher) bellen, beißen nicht (wenn es darauf ankommt).

Kritiker ohne Mumm

Trotz „inhaltlicher Insolvenz“ keine politischen Inhalte, trotz „grottenschlechter“ Regierung kein Widerspruch, kein Stellen der „Führungsfrage“, keine Bewegung in jeglicher Hinsicht. Die Werteunion hat gekniffen, die Junge Union gebellt ohne zu beißen. Friedrich Merz (er wird niemals Kanzlerkandidat) hatte das zuvor medienwirksam gefletschte Gebiss dann doch lieber im Hotelzimmer liegen lassen.

Die Merkel-Karawane zieht weiter

Man könnte auch ein altes arabisches Sprichwort zitieren: „Die Hunde bellen, aber die Merkel-Karawane zieht weiter…“

Die unausgesprochene eigentliche Botschaft  dieses CDU-Parteitags war:

Die Liberal-Konservativen Reformer werden gebraucht. Unsere Zeit kommt.