Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU!) hat den Ostbeauftragten der Bundesregierung Christian Hirte (CDU!) zum Rücktritt gezwungen.

Sein Vergehen: er hat einem gewählten deutschen Ministerpräsidenten aus den Reihen der FDP auf Twitter zur Wahl gratuliert.

Egal, wie man zu der Wahl von Kemmerich steht oder gestanden hat: Selbstverständlich darf man einem gewählten deutschen Ministerpräsidenten gratulieren.

Es ist pure Bigotterie, wenn die dieselbe Bundeskanzlerin, die routinemäßig nahezu jedem Despoten dieser Welt mit umschmeichelnden Worten zu noch so fragwürdigen Wahlen und Amtsantritten gratuliert, ein Mitglied der eigenen Partei wegen eines solchen Glückwunsches politisch massakriert. Meinungsfreiheit in der einstmals stolzen Volkspartei CDU? Es war einmal vor langer Zeit…

Kramp-Karrenbauer schweigt. Spahn schweigt. Laschet schweigt. Merz schweigt. Bloß kein Rückgrat zeigen, bloß keinen Gegenwind riskieren. Und Ihr wollt dieses Land regieren?

Nennen wir es doch beim Namen: Um die SPD-Götter gnädig zu stimmen und zu beschwichtigen, wurde Christian Hirte als Sühneopfer dargebracht.

Aus Sicht der CDU-Führung sind solche Opfer (zuvor Hans-Georg Maaßen) in regelmäßigen Abständen erforderlich, um den Fluch unserer Zeit, die sogenannte „große“ Koalition von CDU, CSU und SPD, für den Preis der Selbstaufgabe und der vollkommenen Verleugnung der eigenen politischen Identität bis zu zum Herbst 2021 irgendwie über die Runden zu bringen.

Fassen wir es zusammen:

  • Christian Hirte(CDU) hat einem deutschen Ministerpräsidenten zur Wahl gratuliert und muss gehen.
  • Dorothee Bär (CSU) hat demselben Ministerpräsidenten zur Wahl gratuliert und darf bleiben.
  • Andreas Scheuer (CSU)verursacht durch rechtwidriges Verhalten einen Schaden von über einer halben Milliarde Euro und darf bleiben
  • Ursula von der Leyen (CDU) hat eine handfeste Berateraffäre am Hals, lässt Handy-Dateien löschen und wird zur EU-Kommissionspräsidentin befördert.

Bei dieser Bundeskanzlerin und ihrer Partei sind alle Maßstäbe verloren gegangen.

Die Opferung von Christian Hirte ist nichts als ein erbärmlicher Kotau der Bundeskanzlerin und der CDU vor der neosozialistischen SPD-Führung und den dominierenden links-grünen Medien.

Wer es bislang noch nicht bemerkt hat, der sollte es spätestens jetzt erkennen:

Merkel hat die Seele der CDU verkauft.

Es gibt immer noch viele liberal-konservative Mitglieder in der CDU, die politisch die gleichen Werte, die gleichen Grundsätze und die gleiche Politik vertreten wie ich.

Begreift endlich, dass diese Partei für Euch verloren ist. Ihre habt Eure politische Heimat in der CDU längst verloren. Lasst Euch nicht weiter von der eigenen Führung beschimpfen und demütigen.

Wenn ich nicht schon vor sieben Jahren ausgetreten wäre, spätestens jetzt wäre der Tag , an dem ich aus Selbstachtung mein überfälliges Austrittschreiben an das Konrad-Adenauer-Haus versendet hätte.

Es ist Zeit zu gehen. Jetzt. Es gibt in Deutschland eine liberal-konservative Partei, in der Ihr willkommen seid, die auf Euch wartet.

Jürgen Joost

Bundesvorsitzender

LKR – Liberal-Konservative Reformer