Christian Schaub

Ich stehe für eine vernunftsorientierte Euro – und eine wirtschaftsliberale Politik. Transferzahlungen und Regulierungen sind nicht die Lösungen für ein zukunftsorientiertes Europa. Wir brauchen ein Europa, in dem die Staaten weiterhin Eigenverantwortung tragen. D.h. ein Europa ohne Euro Bonds und ohne Rettungspakete. Überflüssige Bürokratie müssen wir in einem angemessenen Zeitrahmen zurückfahren.

Es ist in den nächsten Jahren von einer sich abschwächenden Konjunktur aus zu gehen. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger für die EU, sich auf ihre Stärken zu konzentrieren. Durch geeignete Massnahmen wie z.B eine Lockerung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen  verbunden mit einer Senkung der Steuern, können wir dem Konjunkturabschwung entgegenwirken.

Die EZB hat keine Möglichkeiten mehr den kommenden Abschwung zu bewältigen. Die Zinsen sind bei Null und es sind inzwischen Billionen von Euros für die Rettungspolitik in den Markt geflossen. Die Zentralbank hat ihre letzten Möglichkeiten bereits verspielt. Damit liegt es jetzt bei der EU und der LKR diese Krise zu managen.

Der Staat soll nur die Rahmenbedingungen vorgeben und sich möglichst aus der Wirtschaft heraushalten. Ich mache es mir zur Aufgabe die Fehler der vergangenen Jahre zu korrigieren. Ich möchte mein Fachwissen über die Finanzmärkte dazu einsetzen, um die EU in diesen turbulenten Zeiten zu begleiten.

Mein Motto wird stets lauten:

„Ich bin nicht wirtschaftsfreundlich, ich bin für freie Marktwirtschaft, was etwas ganz anderes ist.“ Milton Friedmann