„RECHTRADIKALES GEDANKENGUT IST IN DER AFD SALONFÄHIG“

Der Generalsekretär der Liberal-Konservativen Reformer (LKR) und schleswig-holsteinische Landesvorsitzende, Jürgen Joost, hat die Haltung des AfD-Bundesvorstands zum thüringischen Landesvorsitzenden Björn Höcke als „erbärmlich“ bezeichnet.
Joost wörtlich:

„Wie erwartet hat die AfD die Charakterfrage nicht bestanden. Mit einem Rest an Anstand und Rückgrat hätte es nur eine Antwort auf die schändliche Dresdner Rede von Björn Höcke geben können, nämlich die sofortige Amtsenthebung als Landesvorsitzender und die Einleitung des Parteiausschlussverfahrens.
Offensichtlich sind weder Anstand noch Rückgrat vorhanden.
Wenn es eines allerletzten Beweises bedurft hätte, dass rechtsradikales Gedankengut in der AfD salonfähig ist und von einem erheblichen Teil der Basis geteilt wird, dann ist dieser jetzt durch den Bundesvorstand erbracht worden.
Wer jetzt noch AfD-Mitglied bleibt, oder auch nur diese Partei wählt, muss sich die charakterliche Verwahrlosung dieser Partei ganz persönlich zurechnen lassen. Gleiches gilt für den Schulterschluss mit dem Front National. Die AfD ist weder konservativ noch bürgerlich, sondern reaktionär und nationalistisch.
Wer glaubt, den Tiger reiten zu können, der möge ein Geschichtsbuch aufschlagen und sich mit der Figur Franz von Papen auseinandersetzen. Wer auch diesen Wink mit dem Zaunpfahl nicht kapiert, dem ist nicht mehr zu helfen.“

 

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CHRISTIAN SCHMIDT
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