Einbruch in LKR-Geschäftsstelle – Bekennerschreiben der Antifa aufgetaucht

Einbruch in LKR-Geschäftsstelle – Bekennerschreiben der Antifa aufgetaucht

LKR-Generalsekretär Jürgen Joost: Gewaltbereiten Sumpf trockenlegen

Im Zusammenhang mit dem  Einbruch, dem Datendiebstahl und der Verwüstung der Bundes- und Landesgeschäftsstelle der Liberal-Konservativen Reformer (LKR) am 2.3. 2017 in Berlin ist heute im Internet ein Bekennerschreiben der sogenannten „Antifa“ aufgetaucht.

Antifa bezeichnet LKR als „legitimes Angriffsziel“

In dem Schreiben heißt es, „die gesellschaftlichen reaktionären Prozesse der vergangenen Jahre sind für uns Grund genug, Rassisten, Faschisten und deren Profiteure direkt anzugreifen.“ Die LKR wird an anderer Stelle als „legitimes Angriffsziel“ bezeichnet.

Anschlag auf die Demokratie

LKR-Generalsekretär Jürgen Joost hat die Tat selbst, aber  auch die Veröffentlichung im Internet, auf das Schärfste verurteilt. „Ein Anschlag auf eine demokratische Partei ist ein Anschlag auf die Demokratie selbst. Es gibt einen linken Bodensatz in unserer Republik, der nicht nur demokratiefeindlich, sondern hochgradig kriminell, gewaltbereit und aggressiv ist. Das Verhalten der Antifa ist häufig mit den Praktiken der nationalsozialistischen SA in der Weimarer Republik zu vergleichen. Hier handelt es sich nicht um politische Aktivisten, sondern zumindest in  Teilen um Verbrecher.“

SPD, Grüne, Linke und Gewerkschaften müssen sich distanzieren

Der gewaltbereite rote Sumpf, so der LKR-Generalsekretär, müsse genauso ausgetrocknet werden wie der gewaltbereite braune Sumpf: „Wir wissen, dass auch linke Parteien und Gewerkschaften Verbindungen zur Antifa pflegen. Ich fordere SPD, Grüne und Linke und alle gesellschaftlichen Gruppen auf, jegliche Verbindung zur Antifa zu beenden und sich eindeutig zu distanzieren. Wer rechte Gewalt anprangert und zu linker Gewalt schwiege, wäre ein Heuchler mit abgrundtiefer Doppelmoral. Ich bin gespannt.“

2017-05-17T21:51:17+00:00 15.03.2017|