Es sind nur noch wenige Tage bis zu den Landtags- und Bezirkstagswahlen in Bayern am 14. Oktober. Neben Plakatierung und der Verteilung von Flyern nimmt die LKR auch mit Infoständen am Wahlkampf teil, so auch wieder gestern in der Münchner Innenstadt. So dramatisch sich die Umfragewerte der CSU inzwischen auch ausnehmen (zuletzt ein Rekordtief von 33 %), so zugepflastert mit Wahlplakaten die ganze Stadt auch ist, so verhältnismäßig unaufgeregt sind die meisten Passanten, was die Wahlen anbelangt. Gerade in München merkt man, dass die wirtschaftliche Lage im Moment ausgesprochen gut ist und die Politik für viele nicht im Vordergrund steht.

Nichtsdestotrotz ergeben sich am Stand immer wieder interessante Gespräche. Dabei ist festzustellen, dass die Migrationskrise bei den Bürgerinnen und Bürgern an Brisanz wohl etwas verloren hat. Wie nicht anders zu erwarten, ist die schwelende Eurokrise (noch) kein großes Thema. Natürlich beschäftigt sich der ein oder andere auch mit der Frage, mit welchem Koalitionspartner die CSU weiter zu regieren gedenkt. Aber auch dieses Thema wird eher entspannt erörtert. Und dass die CSU die Kanzlerin aus dem Wahlkampf vollkommen heraushält, nutzt ihr zwar ausweislich wenig, trägt aber wohl auch zu diesem eher unaufgeregten Wahlkampfklima bei.

Für uns als Partei bietet sich mit den Infoständen die grundsätzliche Gelegenheit, mit den Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt zu treten, Anregungen zu erhalten und unsere Bekanntheit zu erhöhen, wobei das Spektrum sehr breit ist: Es gibt manch einen, der sehr genau über die LKR und die Geschichte unserer Partei Bescheid weiß, bis hin zu Passanten, die noch nie von uns gehört haben. Kommt man mit den Menschen ins Gespräch, so besteht durchaus Interesse an der LKR und an unseren Positionen und so werden wir noch an weiteren Terminen bis zum 14.10. die Gelegenheit nutzen, uns mit solchen Infoständen den Bürgerinnen und Bürgern vorzustellen.