LKR – Die EURO-Kritiker kritisieren manipulierte Messwerte beim NOx-Skandal. Das bayerische Landesamt für Umwelt weicht in seiner Praxis weit von EU-Vorschriften und der Praxis anderer EU-Länder ab. Dadurch entsteht ein völlig unsachgemäßer Eindruck beim Bürger und es wird populistisch Vorbehalte gegen die bewährte deutsche Automobilindustrie geschürt.

München, 8. März 2018. Der mitdenkende Bürger fragt sich, welche Ziele das bayerische Landesamt für Umwelt verfolgt, wenn es die Messhäuschen nicht nur an stark befahrenen, sondern auch stauträchtigen Kreuzungen aufstellt und dabei den Mindestabstand von 25 Metern von Fahrbahn zu Messhäuschen nicht einhält. Dass hier im Gegensatz zum restlichen Bundesgebiet die höchste Kotzentration an Schadstoffen gemessen werden dürfte, liegt auf der Hand.

Auch wenn man nicht zugrunde legt, dass das bayerische Landesamt für Umwelt zielgerichtet handelt – denn es ist durchaus möglich, dass es einfach planlos und verantwortungslos handelt – muss man festhalten, was die so manipulierten Ergebnisse für den Bürger bedeuten. Jedenfalls deutliche Einschränkungen der persönlichen Freiheit und Mobilität sowie eine ähnlich grandiose Vernichtung von Volksvermögen wie damals bei der Abwrackprämie, die nahezu ausschließlich außereuropäischen Automobilherstellern zugute kam.

Auch hier in der hochgepuschten Dieselaffäre profitiert die Konkurenz der bewährten deutschen Konzerne, unter anderem der Autohersteller Toyota, der die Deutsche Umwelthilfe sponsert? Vielleicht um genau solche Messergebnisse zu erhalten? Ein Schelm, wer dabei böses denkt.

LKR – Die EURO-Kritiker setzen sich für Marktwirtschaft nach Ludwig Erhard ein. Umweltschutz steht dazu nicht im Widerspruch. Allerdings soll Umweltschutz nicht für Zwecke der Marktmanipulation benutzt werden, sondern mit Maß und Ziel betrieben werden.