Eine Woche ist es nun her, dass in Chemnitz ein Mann hinterrücks erstochen und zwei weitere Personen schwer verletzt wurden. Die große Mehrheit der Chemnitzer bedauert den Vorfall, trauert mit den Angehörigen der Opfer und verurteilt die Instrumentalisierung des Vorfalls durch rechte Parteien und Gruppierungen zu zweifelhaften Propagandazwecken.

Aber was sich am 1. September in Chemnitz in den Medien als Begleitung zu den mehreren angemeldeten Demonstrationen abgespielt hat, spottet jeder Beschreibung. Berichte über die Chemnitzer und die Sachsen voll mit herabwürdigenden Einschätzungen über diese, weil sie die politischen Missstände nicht mehr hinnehmen wollen. Auf zahlreiche Verunglimpfungen folgen Heerscharen von einfallenden Oberlehrern, die wissen, wie sich Chemnitz zu wehren hat.

Diejenigen, die gegen die Instrumentalisierung des Mordes durch rechte Gruppierungen und infolge dessen die weitergehende skandalisierende Berichterstattung der Medien aufgerufen hatten, wurden ebenso instrumentalisiert. Diesmal von Kirchen, Gewerkschaften und Parteien. Bundespolitiker nutzen sie für die eigene Inszenierung, bildgewaltig mit strahlenden Selfies. Obwohl es ein Versuch der Bürger war den Herabwürdigung der Sachsen entgegenzuwirken und das braune Image in den Medien wieder los zu werden, wurden rot-rot-grüne Truppen herangekarrt, um den „Rechten“ zu zeigen, wer die Macht in den Städten hat.

Bei manchem Chemnitzer wurden Erinnerungen an andere Veranstaltungen am Karl-Marx-Monument wach, als genau die Politiker über Chemnitz hereinfallen, die in der Bundesregierung seit Jahren den Rechtsstaat aushebeln, in dem sie verhindern, dass die Maghrebstaaten zu sicheren Herkunftsländern erklärt, unsere Grenzen dem bestehenden Gesetz nach gesichert und längst überfälligen Abschiebungen durchgeführt werden. Sie dulden in ihren Reihen Funktionäre, die Sprüche wie „Deutschland verrecke“ mittragen und offen für die Auflösung Deutschlands in einem Zentralstaat Europa werben, der bedeuten würde, dass Deutschland die Haftung für die Misswirtschaft anderer Länder übernehmen müsste. Alle, die die den Grund für die Radikalisierung einiger weniger Chemnitzer zu verantworten haben, schwingen rote Fahnen. Entweder mit dem Parteibuch oder nach ihrer Gesinnung.

Der gemeine Bürger wird dabei von beiden Seiten – rechts wie links –entmündigt und verraten. Wer der Radikalisierung ein Ende setzen will, muss eine ideologiefreie und vor allem bürgernahe Sachpolitik anbieten. Eine Politik, die nicht nur die richtigen Fragen stellt, sondern auch die richtigen Lösungen anbietet.

Dafür stehen wir, die Liberal Konservativen Reformer. Wir setzen uns für den Erhalt des demokratischen Rechtsstaats, die Selbstbestimmung des Individuums und ideologiefreie Sachpolitik ein.

Kai Mrosek
Landesvorsitzender