LKR Chef Kott: Frau Minister, Sie ruinieren unsere Bundeswehr! Nehmen Sie Ihren Hut!

Nach dem jetzt publik gewordenen Skandal in Pfullendorf sollte Frau von der Leyen die Schuld insbesondere bei sich selbst suchen.

Berlin, 29.01.2017 – Die Partei Liberal-Konservative Reformer (LKR) nimmt die Berichte um die skandalösen Vorgänge im Standort Pfullendorf zum Anlaß, Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen schwere politische Fehlentscheidungen vorzuwerfen.
Christian Kott, Bundesvorsitzender der LKR, erklärt dazu: „Frau v. d. Leyen trägt doch ein gehöriges Maß an Mitschuld an diesen Vorgängen am Standort Pfullendorf. Wir sollten nicht vergessen, daß sie es war, die unter ihrem Motto ‚es muß nicht jeder alles können‘ die Anforderungen für den Soldatenberuf ständig weiter abgesenkt hat.

Charakterliche Qualitäten spielen heutzutage bei den Bewerbern offensichtlich keine Rolle mehr. Wie sonst konnten die Mannschaftssoldaten, die sich jetzt wegen des Vorwurfs der Freiheitsberaubung bis hin zur gefährlichen Körperverletzung zu verantworten haben, überhaupt Soldat werden? Parallelen zu den strafrechtlichen Vorfällen an der Berliner Polizeiakademie, über die vor wenigen Tagen die BILD Zeitung berichtete, sind deutlich erkennbar. Klar ist, wer die Anforderungen an die Bewerber bis auf Bodenhöhe absenkt, erhält naturgemäß auch den Bodensatz der Gesellschaft!“

Und weiter: „Frau v. d. Leyen war einst angetreten, den „Kampf um die besten Köpfe“ gegen die Wirtschaft zu bestehen. Diesen Wettbewerb hat sie definitiv verloren. Um die hohlen Strukturen der Bundeswehr irgendwie noch mit Personal zu füllen, gilt für die von ihr beschworene sogenannte ‚Trendwende Personal‘ offensichtlich ‚Quantität vor Qualität‘. Selbst das Fehlen von Anstand, Sitte und Moral scheint für die Übernahme in die Bundeswehr augenscheinlich kein Hinderungsgrund mehr zu sein.
Anstatt jetzt die Stabsoffiziere am Standort Pfullendorf zwangsweise zu versetzen, sollte Frau v. d. Leyen die politische Verantwortung für ihre verfehlten Vorgaben selber tragen und ihren Hut nehmen. Zu dieser unserer Forderung trägt übrigens auch die chaotische Unterversorgung mit `hard ware´ bei den Streitkräften bei, so z.B. das Fehlen funktionsfähiger Hubschrauber, sodass nicht mal mehr die Grundausbildung an Gerätschaften gewährleistet wird. “

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