THEMENSEITE INTEGRATION UND ISLAM

Angesichts der großen Zahl von Menschen, die in den letzten Jahren nach Deutschland gekommen sind, ist es für unseren Staat von existentieller Bedeu­tung, diejenigen, die hierbleiben, zu integrieren. Ansonsten werden sich zwangs­läufig Parallelgesellschaften entwickeln, die die staatliche Einheit gefährden.

LKR hat 2016 ein eigenes Integrationskonzept entwickelt. Es bezieht sich nicht auf die Einwanderungs- und Asyl- und Flüchtlingspolitik, obwohl diese untrennbar mit Fragen der Integration verknüpft sind. Dafür gibt es das LKR Asyl- und Flüchtlings­konzept.

Von wesentlicher Bedeutung für die Integrationsaufgabe ist, dass in Deutschland seit Jahrzehnten die Einwanderung durch eine grenzenlose Asyl- und Flüchtlings­politik ersetzt wird. Dies erschwert die Integrationsaufgabe enorm. Bei der Asyl- und Flüchtlingspolitik ist die fehlende Mengensteuerung das zentrale Problem.

Selbstverständlich gibt es eine faktische Obergrenze, ab der ein Land seine Fähig­keit verliert, Menschen aufnehmen zu können. Diese ist dann erreicht, wenn mehr Menschen ankommen als gleichzeitig integriert werden können und dabei die in­nere Ordnung sowie Wirtschafts- und Sozialsysteme gefährdet sind. Integration kann daher dauerhaft nur gelingen, wenn wir bei der Asyl- und Flüchtlingspolitik geltendes Recht wieder umsetzen und überdies eine Obergrenze festlegen. Andere Zuwanderungsgründe sollten schnellstmöglich durch ein separates und transpa­rentes Einwanderungsgesetz geregelt werden.

Für eine gelungene Integration dürfen die ankommenden Menschen nicht von un­serer sozialen Umwelt, dem Arbeitsmarkt und auch dem Staat mit all seinen An­forderungen ausgegrenzt werden. Idealerweise darf es nach der Integration keine spürbaren Unterschiede mehr zwischen den bereits in Deutschland lebenden und den neu Angekommenen geben. Dies erfordert von den hier lebenden Bürgern, dass sie anderes Verhalten bis zu einem gewissen Grad tolerieren, aber auch den Willen haben, in unaufgeregter Weise ihre Kultur zu leben, zu erklären und gege­benenfalls auch durchzusetzen. Denn von den Neuankömmlingen erwarten wir ja gerade, dass sie sich an die deutsche Kultur anpassen. Dagegen führt die Idee einer Gesellschaft ohne gemeinsame kulturelle Basis zu einer besonders gefährli­chen Verharmlosung der Ausgrenzung.

Von den ankommenden Menschen erwarten wir, dass sie unsere Kultur kennenler­nen, sie anerkennen und sich in ihr so verhalten, dass wir in dieser Kultur gemein­sam leben können. Dies ist die Basis für ein friedliches, verständnisvolles Zusam­menleben. Darüber hinaus müssen sie unsere Sprache sprechen und sich beruflich so qualifizieren, dass sie durch Arbeit für sich und ihre Angehörigen sorgen kön­nen.

Der Nachzug von Familienangehörigen kann nur erfolgen, wenn die bereits hier le­benden Familienmitglieder ausreichende Deutschkenntnisse haben und nachgewie­sen ist, dass deren Lebensunterhalt ohne staatliche Unterstützung garantiert ist. Nachziehende Ehepartner müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Ein­reise unbegleiteter Minderjährigen darf nicht automatisch dazu führen, dass der Nachzug der El­tern garantiert wird.

INTEGRATIONS-
KONZEPT